Erneuerbare Energie nutzen

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Zu den erneuerbaren Energien gehört die Sonnenenergie als thermische Energiequelle. Täglich liefert die Sonne ein enormes Energiepotenzial. Dieser übersteigt den primären Energieverbrauch in Deutschland um das Achtzigfache. Die Sonne zeigt sich als Energiequelle unerschöpflich, weshalb Solaranlagen zu den wichtigsten erneuerbaren Energien zählen. Das Vorkommen von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas ist dagegen begrenzt.

Thermische Solaranlagen als erneuerbare Energiequelle

Besitzen Sie eine korrekt ausgelegte Solartherme-Anlage, sparen Sie 30 bis 50 Prozent der fossilen Brennstoffe ein. Das Herzstück dieser Anlage stellt der Solarkollektor dar. Durch ihn strömt die Wärmeträgerflüssigkeit. Diese zirkuliert zwischen Sonnenkollektor und Pufferspeicher. Thermische Solaranlagen betreibt ein Solarregler. Sobald die Temperatur im Kollektor die Temperatur im Pufferspeicher übersteigt, transportiert die Solarpumpe die erhitzte Wärmeträgerflüssigkeit in den Pufferspeicher. Dort fungiert sie als Brauchwasser-Erwärmung. Ebenso dient sie zur Unterstützung der Heizung. Steht ausreichend Solarwärme zur Verfügung, schaltet sich der Heizkessel ab.

Als weitere erneuerbare Energie steht Ihnen die Wärmepumpe zur Auswahl. Das Prinzip der Wärmepumpe orientiert sich an der Funktionsweise eines Kühlschranks. Dieser zieht seinem Innenraum die Wärme ab und gibt sie nach außen ab. Dagegen entzieht die Wärmepumpe ihrem Außenbereich die Wärme aus der Erde, dem Wasser oder der Luft. Als Heizenergie gibt sie diese an Ihr Haus wieder ab. Aus 75 Prozent kostenfreier Umweltwärme und 25 Prozent Antriebsenergie erzeugt die Wärmepumpe die Energie, die Sie zum Heizen benötigen. Auch sorgt sie für die Wärme zur Brauchwasser-Erwärmung. Die Arten der Wärmepumpe teilen sich in Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen und Wasserwärmepumpen.

Nachhaltig Heizen mit Pellets

Pellets als erneuerbare Energiequelle dienen der Wärmeerzeugung durch eine Pelletheizung. Pellets bestehen als kleine Presslinge aus Säge- und Holzabfällen. Diese fertigt die verarbeitende Industrie aus Holz. Bei der Verbrennung steigt ausschließlich das Kohlenstoffdioxid auf, welches das Holz während des Wachstums aufnimmt oder beim Verfaulen abgibt. Daher nutzen Sie eine Kohlenstoffdioxid-neutrale Verfeuerung. Die Pellets bewahren Sie in einem Silo auf und befördern Sie via Schnecke oder Sauggebläse zum Brenner. Eine Pelletheizung zeigt sich im gleichen Maß komfortabel wie eine Öl- oder Gasheizung. Da Sie für die Verfeuerung einen Pufferspeicher benötigen, eignet sich eine Kombination mit einer Solaranlage.

Interessante Informationen zu Solarwärmeanlagen erhalten Sie auf der Website Paradigma.de. Übersichtlich aufbereitet präsentieren sich Ihnen Auskünfte über Solaranlagen, Pelletheizungen und Wärmespeicher. Die entsprechenden Links führen Sie zu den übersichtlichen Unterseiten. Paradigma zählt zu den führenden Systemanbietern regenerativer Heiztechnik für Ein- und Zweifamilienhäuser. Nützliche Downloads finden Sie unter dem Link „Info-Material“.

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