Prostata-Vorsorge aktuell

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Prostatakrebs ist in Österreich auf dem Vormarsch. 4.800 neue Krankheitsfälle und 1.200 Tote pro Jahr sind erschreckende Zahlen für das kleine Alpenland. Das Fehlen von frühen Warnsignalen machen den Krebs so gefährlich. In den meisten Fällen ist es für eine Behandlung zu spät. 78 von hundert der österreichischen Männer im Alter zwischen 30 und 49 wissen um die Möglichkeit einer Vorsorge-Untersuchung. Nur 34 Prozent machen davon Gebrauch.

Mit einer Aktion gegen die Vorsorge-Muffel

Die Kampagne „Loose Tie“ ermuntert die Mitbürger, sich einer solchen zu unterziehen. Sie ist ein Gemeinschafts-Werk der Gesellschaft für Urologie und der Krebshilfe. Sie motiviert Männer, ab 45 regelmäßig zur Prostata-Vorsorge zu gehen. Auf der Website posten Menschen, die schon eine Untersuchung hinter sich haben, Fotos auf der man eine lockere Krawatte sehen kann. Sie bekennen Farbe und motivieren ihre Mitbürger zum selben Schritt. Jedes Foto beinhaltet das genannte Accessoire als Symbol der Kampagne.

Die Bilder sind auf der Website und bei Facebook zu sehen. Sie erinnern daran, den überaus wichtigen Termin wahrzunehmen. Herausforderungen bei der Arbeit und Stress im Alltag halten viele Mitbürger davon ab, ihrer Gesundheit Sorge zu tragen. Es sind die Frauen, die ihre Männer anhalten, Arzt-Termine nicht zu vergessen. Die Krebshilfe hat zum Ziel, die Zahl der Neuerkrankungen zu verringern. Dies gelingt, wenn die männlichen Zeitgenossen sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Auch Günther Lainer ist Prostata-Vorsorge ein Anliegen

Die Vorsorge-Untersuchung beugt schwerer Erkrankung vor. Deren Wahrnehmen beweist die Liebe zum Leben und zur Familie, die ihren Vater braucht. Die Kampagne zeigt: Es lohnt sich, abseits beruflicher Verpflichtungen und Termine für seine Gesundheit Zeit zu investieren. 2015 startete die Krebshilfe-Aktion erstmals. 2016 geht sie in die zweite Auflage. Die Prostatavorsorge ab 45 ist empfehlenswert, da Laien ohne Untersuchungen kaum eine Chance haben, die Krankheit als solche zu erkennen. Durch die später auftretenden Symptome ist nicht erkennbar, ob es sich um Krebs oder eine gutartige Vergrößerung handelt.

Informationen über Prostatakrebs

Fast jeder zweite Mann über 50 sieht sich mit Gewebe-Veränderungen an der Prostata konfrontiert. Sie führen zu einer Einengung der Harnröhre und bringen Schwierigkeiten beim Wasser lassen mit sich. Das gleiche Symptom weist in einigen Fällen auf einen bösartigen Tumor hin. Um die Ursache abzuklären, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Die Vorsorge setzt sich aus der Tast-Untersuchung und dem PSA-Test zusammen. Die Menge des prostataspezifischen Antigens im Blut zeigt, ob Krebszellen vorhanden sind.

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