Welche Heizsysteme gibt es? Verschaffen Sie sich einen Überblick!

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Um sich im eigenen Zuhause wohlzufühlen, achten die Bewohner auf eine angenehme Raumtemperatur. Damit vorwiegend in der kalten Jahreszeit keine Wärme verloren geht, erhält die Dämmung der Wände Relevanz. Sie profitieren von einer hohen Energieeffizienz und sparen im besten Fall unnötige Heizkosten. Damit das Haus warm und gemütlich bleibt, entscheiden Sie sich für das geeignete Heizsystem. Welche Varianten auf dem Markt existieren, sehen Sie im folgenden Überblick.

Welche Heizsysteme stehen zur Verfügung?

Zu den gängigen Heizsystemen gehören:

  • die reguläre Gasheizung,
  • die Pelletheizung,
  • der mit Holz betriebene Kamin,
  • die Solarenergie,
  • die Luftwärmepumpe
  • sowie Brennwerttechnik.

Gasbrennwertkessel arbeiten in der heutigen Zeit energiesparend und umweltschonend. Speziell in Verbindung mit einer Solaranlage erfreuen Sie sich an sinkenden Energiekosten. Des Weiteren profitieren Sie auf die Weise von einer verlängerten Lebensdauer des Heizkessels. Beabsichtigen Sie, Solarzellen zusätzlich zur regulären Heizanlage anzubringen, benötigen Sie eine südgeneigte Dachfläche. Die Stelle sollte unbeschattet sein, sodass die Flachkollektoren ausreichend Solarenergie speichern. Ebenso eignet sich die Solarthermie in Kombination mit der Pelletheizung. Im Vergleich zu einem mit Holz betriebenen Ofen benötigen die Verbraucher kostengünstigere Pellets.

In einem Jahr brauchen Sie im Schnitt eine Tonne der Presslinge aus Span und Sägemehl. Diese finden ohne Schwierigkeiten Platz im Keller oder im Schuppen. Bevor die automatische Arbeit des Gerätes beginnt, befüllen Sie den Vorratsbehälter des Ofens. Das bedeutet, Sie brauchen im Gegensatz zu einem Holzofen nicht nachzulegen. Sie sparen Energie, indem Sie eine Wunschtemperatur einspeichern. Sobald die erforderliche Wärme erreicht ist, schaltet der Pelletofen auf den Sparbetrieb.

Entscheiden Sie sich für den Kamin, benötigen Sie trockenes Holz, um das Feuer zu entfachen. Speziell die rustikalen Modelle verströmen einen urigen Charme. Die Raumheizung erfordert jedoch stetiges Nachlegen. Zudem entsteht durch das Verbrennen des Holzes Asche, die schnell zu verschmutzten Wänden führt.

Welche Vorteile bieten Luftwärmepumpe und Brennwerttechnik?

Neben der Luftwärmepumpe existiert eine leistungsstarke Erdwärmepumpe. Die Anschaffungskosten liegen höher als bei der leichter zu installierenden Alternative. Für den Betrieb der Luftwärmepumpe benötigen Sie ausreichend Strom. Um ihn nicht zu verschwenden, stellt eine gute Isolierung ein zwingendes Erfordernis dar. Auf die Weise erhalten Sie aus einer Einheit Strom drei Einheiten Wärme. Die Leistung des Modells hängt von der Temperatur der Umgebung ab.

Ausschließlich günstige klimatische Bedingungen sorgen für die Effizienz des Heizsystems. Es bewährt sich, die Luftwärmepumpe nur in Kombination mit einem Kamin zu betreiben. Stößt die elektronische Variante im Winter an ihre Grenzen, schafft der Ofen ohne Probleme Abhilfe. Des Weiteren zählt die Brennwerttechnik zu den bekannten Heizsystemen. Der Betrieb erfolgt durch fossile Energiestoffe, zu denen Erdöl und Erdgas gehören. Hierbei profitieren Sie von der energiesparenden Ausstattung der Technik. Die Kessel besitzen einen hohen Wirkungsgrad, sodass sich die gesamte Wärmeenergie zu Heizwärme umwandelt.

Entsteht während des Heizens Wasserdampf, geht dieser nicht durch den Schornstein an die Umgebung. Stattdessen bringt die Brennwerttechnik den Dampf zum Kondensieren. Durch den Prozess bildet sich neue Wärmeenergie. Auf lange Sicht sparen Sie mit dem Heizsystem Kosten. Zudem zeugen die Geräte von einem kompakten Äußeren, sodass sie wenig Platz in Anspruch nehmen. Dabei eignet sich die Technik nicht ausschließlich für das neu gebaute Fertigteilhaus. Aufgrund der Energieersparnis lohnt es sich, um Altbauten auf das moderne Heizsystem umzurüsten. Die Anschaffungskosten für die Variante liegen im Schnitt bei 5.000 Euro.

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