Wie viel Eigenkapital ist für einen Hausbau nötig?

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Wer ein Haus finanzieren möchte, wird wissen wollen, wie viel Eigenkapital für einen Hausbau nötig ist. Diese Frage können Experten beantworten, aber auch auf entsprechenden Ratgeberseiten oder in Foren finden sich viele Tipps dazu. Besonders in der heutigen Zeit ist es sehr beliebt, ein Haus zu bauen. Die Zinsen für das Baudarlehen sind sehr günstig, was nicht nur Familien mit Kindern dazu bringt, die eigenen vier Wände zu errichten oder errichten zu lassen. Auch junge Paare nutzen diese günstige Zeit, um statt der Miete für die erste Wohnung das Baudarlehen abzubezahlen. Was rund um das Thema Baufinanzierung wichtig ist, kann über den Rat des Experten erfragt werden.

Wie sehen die Banken die Finanzierung?

Die Frage nach dem Eigenkapital kann auch von Experten nicht pauschal beantwortet werden, weil sich die gesamte Finanzierung nach dem Haushaltsbudget richtet. Genau genommen kann der künftige Bauherr sich finanziell nur eine solche Bausumme leisten, wie er nach bestimmten Grundsätzen monatlich abbezahlen kann. Hier spielt das Eigenkapital eine große Rolle, weil es hilft, die Belastung zu verringern, gleichzeitig aber Geld bietet, das in den Hausbau einfließen kann. Davon können aber auch diese Kosten bezahlt werden:

  • Notargebühren
  • Grundbuchkosten
  • Maklergebühren

Deshalb ist es auch unerheblich, ob man ein Eigenkapital von 10 % oder 50% ansetzt, wenn die monatliche Rate das Budget überschreitet, wird die Finanzierung nicht genehmigt werden. Außerdem sollte jeder bedenken, dass ein Haus nicht in ein paar Jahren abbezahlt ist, sondern eine finanzielle Belastung von 20 oder mehr Jahren bedeutet. Die momentan günstigen Zinssätze können vielleicht für einen Zeitraum von 10 Jahren gesichert werden, wahrscheinlich werden sie aber in der folgenden Zeit wieder ansteigen und dann droht für die restlichen Jahre eine erhöhte Belastung.

Viel Eigenkapital bedeutet niedrigere Zinsen in der Finanzierung

Ähnlich wie im Kreditwesen richten sich die Zinsen auch bei der Baufinanzierung nach dem vorhandenen Kapital. Nur dass es bei dieser Finanzierung das Eigenkapital ist, das zählt und nicht wie bei den Krediten das Einkommen. Wer als Bauherr mit einer größeren Summe Eigenkapital bei der Bank auftritt, kann auf einen günstigen Zinssatz hoffen. Außerdem erhöht sich die Zahl der Anbieter von Baudarlehen ebenfalls. Wer mehr als 50% der Bausumme als Eigenkapital vorweist, wird sich über sehr günstige Konditionen freuen können. Muss hingegen ein Betrag von 95 % oder mehr finanziert werden, wird auch beim heutigen günstigen Zinssatz das Vorhaben sehr teuer werden. Wer noch nicht genügend Eigenkapital angespart hat, um das neue Haus günstig finanzieren zu können, sollte sein Geld aufbauen. Das geht durch eine Verzinsung, die höher als der Anstieg der Zinsen für eine Immobilienfinanzierung ist. Doch was sich hier so einfach anhört, ist in der Realität schwierig, denn ohne Risiko kann man eine solche Verzinsung nicht erreichen. Die Frage, wie viel Eigenkapital ist für einen Hausbau nötig, ist also nicht so pauschal zu beantworten.

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