Industrietore – vielseitig nutzbar, effizient und funktional

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Typen von Industrietoren

Industrietore gehören zu den Torsystemen, die das schnelle Begehen und das Verlassen von Bereichen und eine Abtrennung unterschiedlicher Industrie-Gebäudeeinheiten voneinander ermöglichen.

Bei den Industrietoren werden mehrere Klassifizierungen geführt. Neben den Roll- und den Sektionaltoren sind die Schnelllauftore, die Drehflügeltore und die Schiebetore von Bedeutung. Weitere Gruppen der Industrietore sind die Garagen- und die Einfahrts- sowie die Schiebetore, die Hangartore, die Hubtore und die Falttore. Allerdings sind Sektionaltore und Rolltore in ihrem Arbeitstempo wesentlich langsamer als die Schnelllauftore.

In Abhängigkeit vom Einsatzort werden Industrietore ferner als Rollgitter oder als Schiebetore, beispielsweise mit Feuerschutzeigenschaft, genutzt. Erweitert werden diese Sortimente durch die neben den waagerecht die senkrecht zu öffnenden Konstruktionen.

Industrietore werden nicht für die private Nutzung verbaut. Sie sind eher in Produktions- und in Lagerhallen sowie in Handelseinrichtungen anzutreffen. Im Unterschied zu Toren, die privat eingebaut werden, zeichnen sich die Industrietore durch wesentliche größere Dimensionierungen und leistungsstärkere Antriebe aus.

Einsatzmöglichkeiten von Industrietoren

Industrietore haben einen großen Anteil bei der Gestaltung von Industrie- und Gewerbebauten. An diese Systeme werden hohe Anforderungen bezüglich Wärmedämmung, Energieeffizienz, Bedienkomfort und Sicherheit gestellt.

Ein funktionstüchtiges Industrietor kann in mehrfacher Hinsicht zweckdienlich sein. In welchem Umfang das geschieht, hängt von den Gegebenheiten für den Einbau und dem Standort ab. Des Weiteren sind die Ansprüche an ein Industrietor von Sektor zu Sektor verschieden. Teilweise liegen die Prioritäten auf einer zuverlässigen Funktionsweise und einer Licht- oder Luftdurchlässigkeit. In anderen Gebäudeteilen kommt es eher aus Rauchschutz und eine hohe Geschwindigkeit an. Weitere wichtige Kriterien für Industrietore sind der Schutz gegen Einbruch und Diebstahl sowie gegen Feuer und Wind. Wasserdichtigkeit und Wärmewiderstand sowie optische Belange und die Art der Steuerung bedürfen ebenfalls konkreter Vorstellungen, ehe die Entscheidung für ein Industrietor gefällt wird.

Industrietore und deren Materialvielfalt

Stabilität, Strapazierfähigkeit, Wartungsarmut und Robustheit – das sind nur einige Eigenschaften, die Industrietore erfüllen müssen. Hochwertige Lösungen gelten weiterhin als verschleißfrei und als kostengünstig nachrüstbar. Industrietore auf dem neuesten Stand der Technik sind außerdem durch einen bestmöglichen Bedienkomfort charakterisiert sowie platzsparend und lösungsorientiert konzipiert.

Die Werkstoffe für die Industrietore reichen von ausgewählten Kunststoffen über Aluminium bis hin zu Stahl. Das gilt sowohl für die Sonderausführungen als auch für die Standardprodukte. Bei komplex gebauten Sektionaltoren werden beispielsweise verschiedene Stärken der Torblätter offeriert. Kunden können sich mit langlebigen Sektionaltoren mit einer Außen- und einer Innenschale aus Stahlblech ausstatten. Das Stahlblech wird durch eine aufwendige Galvanisierung und eine innovative Beschichtung mit einem Kunststoffüberzug veredelt.

Im Gegensatz dazu basieren Industrietore aus Aluminium oder Stahl häufig auf relativ einfachen Architekturen. Sie haben den Vorteil, wirtschaftlich und äußerst platzsparend zu sein.

Auch bezüglich der Torbehänge haben die Hersteller so einige Raffinessen zu bieten. Horizontal und vertikal zu bedienende Industrietore in Form der Schnelllauftore sowie doppelwandige Falttore sind nach wie vor die Favoriten in diesem Segment.

Kaum Platz benötigen die assaabloyentrance.at Industrietore als Schiebetore. Sie nehmen einen extrem geringen Raum ein und lassen sich bis zu Höhen von 2,50 m und weiteren Sondergrößen montieren. In dieser Rubrik sind die leichtgewichtigen Aluminiumvarianten genauso angesagt, wie Tore aus Stahl.

Technische Highlights bei Industrietoren

Um die Betriebssicherheit, die Sicherheit und den Komfort zu erhöhen, werden Industrietore mit innovativen technischen Komponenten ausgerüstet. Dazu gehören divesre Lichtschranken, Gegensprechanlagen, Schlüsselschalter und Induktionsschleifen. Universelle Schlüsselschalter lassen sich auf Wandputz oder unter Putz verlegen.

Durch sensible Ultraschallsensoren, intelligente Magnetkartenleser, Näherungsendschalter, digitale Dauerkartenleser und Standsäulen werden die Industrietore zu bedarfsgerechten Barrieren.

Antriebs- und Steueraggregate sind für ein Industrietor unerlässlich. Alle in der Praxis anzutreffenden Bedien- und Antriebsvarianten müssen den Richtlinien der EU-Norm gerecht werden. Gängig sind neben der manuellen Betätigung eines Zugseils und eines Kettenzugs die elektrische Totmannsteuerung und die Impulssteuerung. Wesentlich zeitgemäßer ist die Impulssteuerung, die mit einer Fernbedienung ausgelöst wird. Alternativ dazu kann ein Schnelllaufantrieb auch mit einer Fernbedienung über eine drahtlose Übertragung von Signalen arbeiten. Soll das Industrietor mit einer Schnellentriegelung betrieben werden, ist die Installation eines Antriebs mit einer sogenannten Schnellentriegelung sogar als Nachrüstung realisierbar.

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, das Industrietor von mehreren Positionen aus heben oder senken zu können. Dann empfiehlt sind eine weitere Bedienkomponente, die möglicherweise auf Tastendruck beruht. Ein elektronisch tätiger Codetaster öffnet das Industrietor beispielsweise unabhängig von der Zeit. Dieses System eignet sich für Tätigkeitsbereiche, die rund um die Uhr zugänglich sein müssen.

Vielfältige Konstruktionen der Industrietore

Der konstruktionsseitige Aufbau eines Industrietores richtet sich nach mannigfaltigen Faktoren und nach vorgegebenen Standards. Üblich sind die bereits erwähnten Sandwich-Bauarten aus feuerverzinkten Blechen aus Stahl. Je nach Typ werden stranggepresste, eloxierte Profile eingearbeitet. Zusätzlich werden Füllstoffe aus echtem und Acrylglas, als Streckmetallgitter oder als Lochbleche eingebracht. Für die Optimierung der Widerstandsfähigkeit sorgen Sandwichpaneele in geschlossener Form sowie sogenannte Flachfüllungen. Die „Stärksten“ unter den Industrietoren verfügen über bis zu 8 cm dicke Sandwichmodule, die mit einer Innen- und Außenschalen aus einem mit Sicke versetzten, feuerverzinkten Stahlblech einschließlich Sicken.

Eine Besonderheit unter den Industrietoren stellen die Rollgitter dar. Die meist an Zufahrten zu Tiefgaragen oder an Schaufenstern anzutreffenden Rollgitter basieren überwiegend auf Aluminiumgittern. Die Hersteller verwenden stranggepresste Flachrundstäbe aus Aluminum, die durch industrielle Pressverfahren in Wabenform gebracht werden. Um die Stabilität zu maximieren, werden in gleichmäßigen Abständen Zwischenstäbe eingesetzt, sodass ein regelrechter Panzer entsteht.

Fazit: Bei allen Industrietoren und Schnelllauftoren liegt der Fokus auf der Gewährleistung eines reibungslosen, rationellen und sicheren Gebrauchs. Diese Zielstellung wird durch konstruktive patentierte Fertigungsarten umgesetzt.

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